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Ab 1934 wurde der Shell-Sportplatz in Klein Flottbek mitbenutzt.

Die damaligen nationalsozialistisch geprägten Fachverbände des Deutschen Sportbundes konnten es noch einige Zeit verhindern, dass Betriebssportvereinigungen Mannschaftssportarten wie Fußball oder Faustball anbieten durften, so dass viele aktive Fußballer nicht mehr für die HEW spielen durften.

Jedes Jahr wurden Firmensportfeste organisiert und natürlich nahmen HEW-Sportler an der damals noch sehr populären Alsterstaffel teil.

Mit Beginn des Krieges gab es zwangsläufig weniger Aktivitäten im sportlichen Bereich. Selbst der eigene Fußballplatz am Kraftwerk in Neuhof wurde fast nicht mehr genutzt. Tischtennisbälle waren kaum noch zu bekommen, auch andere Sportarten litten unter der Knappheit oder dem schlichten Nichtvorhandensein notwendigen Sportmaterials. 

In der damaligen Werkzeitschrift erfolgte die letzte Erwähnung des Betriebssportes im Mai 1943.

Nach dem Krieg und unter schwierigen sozialen Bedingungen wurde schon 1947 ein neuer Anfang gewagt. Waren auch anfangs Kraftsportarten durch die englische Besatzungsmacht verboten und mussten z.B. unsere Judoka’s heimlich trainieren, so trafen sich doch unsere Mitarbeiter wieder zum gemeinsamen Ausüben ihres Sports. Immerhin meldeten sich spontan 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um die Sportvereinigung wieder ins Leben zu rufen.

Im Jahre 1949 gehörten Vertreter der HEW zu den 11 Betriebssportgemeinschaften, die den Betriebssportverband von 1949 e.V. Hamburg mit ins Leben riefen.

Seit dieser Zeit ging es mit dem Betriebssport in unserer BSG stetig aufwärts. Die Sportbegeisterung ging so weit, dass schon 1953 die Mitglieder in Selbsthilfe eine Tennisanlage errichteten.

Tennis - HEW-Anlage

In den nächsten zwei Jahrzehnten wurde der Betriebssport bei der HEW dezentral in den Kraftwerken, Netzdienststellen und im Verwaltungsgebäude betrieben. Zwar gab es formal einen Vorsitzenden, aber das Hauptgeschäft wurde von ehrenamtlichen Sportobleuten in den Betriebsteilen erledigt. Ab Mitte der sechziger Jahre wurde begonnen, den Sport in das betriebliche Sozialwesen einzugliedern. Mit dem Leiter der Sozialabteilung, Josef Zenker, begann ein neues Kapitel des Betriebssportes bei der HEW. Die Mitgliederzahl stieg auf über 500 und endlich traten die HEW-Mannschaften in einheitlichen Trikots an.

Der Sportvorstand wurde durch Vertreter des Betriebsrates erweitert und im Jahre 1967 wurde sogar Mit Hans Westensee ein hauptamtlicher Sachbearbeiter für den Betriebssport zur Verfügung gestellt. Die Mitgliederzahl stieg mittlerweile auf über 1.100 an.

Teilnehmer der HEW stellten regelmäßig Meister und Pokalsieger im Hamburger Betriebssport-verband. Die leider im Jahr 1964 geschlossene Tennisanlage wurde im Jahre 1975 durch eine neue Anlage am Abspannwerk Alsterdorf ersetzt.

Ab dem Jahr 1972 wurden jährliche Sportfeste durchgeführt, an denen auch Vorstandsmitglieder teilnahmen. Bis weit in die 90er Jahre hinein gehörten diese Veranstaltungen zum jährlichen Sportgeschehen.

Schon in den sechziger Jahren kam es zu Freundschaftsbegegnungen mit auswärtigen, z.T. auch ausländischen, Unternehmen.

Stellvertretend für viele sei hier die Sportverbindung mit der NESA, dem Energieversorger der Stadt Kopenhagen genannt. Über 40 Jahre haben sich Betriebssportler aus beiden Unternehmen abwechselnd in Hamburg oder Kopenhagen getroffen. Das Ende dieser Verbindung kam leider durch die Liberalisierung des europäischen Energiemarktes. Das dänische Unternehmen verschwand vom Markt.

Sportler der HEW waren sogar in Baku, New Orleans, Chester, Prag und Vilnius sportlich aktiv.
Seit 1981 nehmen sie an den alle zwei Jahre statt findenden Europäischen Betriebssportspielen teil.

Anfang der achtziger Jahre wuchs die Sportvereinigung durch zusätzliche Angebote auf über 2.500 Mitglieder an. Im Jahre 1992 verzeichnete die Sportvereinigung mit 2.887 Mitgliedern ihren bisher höchsten Stand.

Squash wurde ein Thema, der Laufboom mit den Stadtmarathons bescherte den Leichtathleten einen großen Zulauf. Die Sparte Kanu mit mehreren Booten wurde gegründet. 1982 gingen die ersten Conger- Jollen für die neue Sportart Segeln auf die Hamburger Alster. Angeln, Badminton und Radsport gehören seit dieser Zeit ebenso zu den Sportangeboten wie Amateurfunk und Töpfern. Es gibt eine sehr aktive Motorradgruppe mit eigenem Clubraum.

Heute bietet die Sportvereinigung 26 unterschiedliche Spartenangebote an, in denen aktuell 1.226  Mitglieder eingetragen sind.

Nach der Übernahme der HEW durch das schwedische Unternehmen Vattenfall erfolgte in 2005 die Umbenennung der Sportvereinigung in Vattenfall Sportvereinigung Hamburg.

Mit Datum vom 16.10.2008 wurde die Sportvereinigung als eingetragener Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hamburg eingetragen.

Nach dem Rückkauf des Stromnetzes durch die Stadt Hamburg und Etablierung der Stromnetz Hamburg GmbH, genau seit dem 01.12.2016 trägt der Verein den Namen Energie Sportvereinigung Hamburg e. V.

Wir blicken optimistisch in die Zukunft und freuen uns auf ein neues Jahrhundert sportlicher Herausforderungen. Nach den ersten 100 Jahren ist die Energie Sportvereinigung Hamburg überaus lebendig und aktiv und bietet ein großes Spektrum an sportlichen und freizeitorientierten Angeboten für eine breitgefächerte Mitgliederstruktur vom Auszubildenden bis zu den Pensionären.

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